Geschichte ÖBB
Epoche I bis III
Epoche IV bis VI
Fotos Eisenbahnen
Fotos Modellbahnen

Die Epochen der Österreichischen Eisenbahn

von Roland H. Handl

Die Eisenbahn hat schon eine 175-jährige Geschichte, und wurde dies von den ÖBB auch im Jahre 2012 gebührend gefeiert. Rückblickend recherchiert wurde es notwendig, die einzelnen Zeitabschnitte oder Perioden in Epochen zu gliedern. Diese beruht letztendlich aufgrund der Normen, welche vorgeben, zu welchem Zeitabschnitt es Veränderungen gab.

Für den Modellbau hat die NEM – Norm Europäischer Modellbahnen – Gültigkeit, welche für die Modellbahner ein wichtiger Aspekt ist, da der Sammler und Modellbahner gemäß der Epochen agiert und seine Landschaften, Garnituren wie Waggons, Loks oder Triebwagen nach deren Zeitspange ausrichtet.

Die Epochen in Österreich sind nicht übertragbar auf die anderen Bahngesellschaften, sind aber fast gleich ausfallend wie die der DB, vielleicht auch der SBB und anderen europäischen Staatsbahnen. Jedenfalls soll die Periodenübersicht dienlich sein, von wann bis wann diese das Geschehen und die Entwicklung der Bahn beeinflusste.

Epoche I

Vom Beginn der Bahn bis 1920

Im Gegensatz zu den DB, welche bereits in den 1830er_Jahren mit dem Eisenbahnbau begann, ist die Entstehung der Privat- und Staatsbahnen in Österreich im Zeitfenster um 1850 einzustufen. Anfang 1882 entstand dann das große Staatsbahnennetz durch die K+K Bahn (Kaiser Franz Josef). Um 1890 erfolgte der Ausbau der Hauptstrecken in Österreich.

Jubiläen gab es bei der Arlbergbahn, welche 2009 das 125-Jahr Jubiläum, oder die Semmeringbahn ihr 150-Jahr Jubliäum 2004 feierte. Heute ist die Semmeringbahn ein Weltkulturerbe.

Bau von Dampflokomotiven, Reisezugwaggons mit 4 Achsen (war damals revolutionär), Streckenausbau mit Elektrifizierung, ‚Signal- und Stellwerkbau und Schnellzuggarnituren stehen für die Entwicklung der Epoche I. Diese Epoche währte bis 1920.

Epoche II

Diese Epoche dauerte von 1920-1945

Nach dem 1. Weltkrieg und der Auflösung der Monarchie (k.k.St.B.) entstanden die Österreichischen Bundesbahnen. Früher noch Österr. Staatsbahnen genannt wurde durch Zusammenschluss von verschiedenen Bahnen wie die Südbahn, der NÖ-Landesbahn die Staatsbahn, welche damals noch BBÖ genannt werden musste.

1938 wurde die Österr. Bundesbahn durch die Deutsche Reichsbahn übernommen.

Epoche III

Diese Epoche dauerte von 1945-1970

Ein hoch interessante und abwechslungsreiche Epoche in der gesamten Organisation der Österreichischen Eisenbahnen, wenn nicht generell die wichtigste.

Wiederaufbau durch die Kriegseinflüsse, welche großen Schaden aufzuweisen hatten und das Eisenbahnnetz stark in Mitleidenschaft zog. Neben der Elektrifizierung der Bundesländer auch Einsatz von Diesellokomotiven.

Gemäß den UIC-Richtlinien wurde der Bau und die Entwicklung von neuem Fuhrpark forciert. (SGP, Siemens etc.)

Rigorose Veränderungen in der Sicherheitstechnik durch Gleisbildstellwerke, Formsignalen, Fahrdienstvorschriften. Verschublokomotiven mit Dieselmotoren, Neubau von E-Loks und standardisierte Güterwaggons prägen diese Epoche.

Nach 1955 und dem Ende der Besatzungszeit (Österreich ist frei) wurde infolge dann die BBÖ in die jetzige ÖBB umgetauft. Der Reiseverkehr boomte und wurde die 3. Klasse abgeschafft.

Eine Vielzahl von Waggons, Loks und Triebwagen sind heute noch Zeitzeugen. Einer für mich die eindruckvollste Epoche der Bahngeschichte.

Revolutionär war für dies Epoche wohl der Transalpin mit der Bezeichnung 4030/4130.

Loks zu dieser Epoche sind die 1020er, 1110, 1040 etc.









 

 

 

 

 

 

 

 

HomeEisenbahnenFotosKulturÜber michKontakt
Alle Rechte vorbehalten.